Europaeisches Augentropfen-Forum

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 Betreff des Beitrags: Aniridie
BeitragVerfasst: Di 26. Aug 2008, 13:12 
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Liebe Besucher,

die Augenerkrankung Aniridie ist eine seltene, angeborene Fehlbildung, die sich in der Unterentwicklung oder gar dem Fehlen der Regenbogenhaut (Iris) des Auges Ă€ußert...

... Aniridie-Patienten zeigen erhöhtes Risiko auf Bildung von Glaukomen und Katarakten (grĂŒner und grauer Star). Daher ist es erforderlich, dass sich Erkrankte der professionellen Hilfe eines Augenspezialisten unterziehen sollten...

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Aniridie

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 Betreff des Beitrags: Re: Aniridie
BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2009, 10:53 
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Glaukomart: Aniridie, SekundÀrglaukom u.v.m.
Hallo,
da meine Tochter an Aniridie und Glaukom leidet, möchte ich meinen Beitrag hier mal einstellen.

Nach Jahrelangen Tropfmarathon und doch immer wieder hohem Augendruck...teilweise ĂŒber 60 mit Kreislaufzusammenbruch und Krankenhausaufenthalten, haben wir uns fĂŒr eine CPK entschieden. Im November wurde diese gemacht (erst linkes Auge, 2 Tage spĂ€ter rechtes Auge) mit dem Ergebnis, der Druck ist erst mal unten und wir tropfen nur noch Taflotan auf die Nacht. Wenn im Januar der druck immer noch stabil ist, dĂŒrfen wir auch diese Tropfen absetzen und mal sehn was passiert. WĂ€re ja ein großer Traum, wenn es wenigstens mal eine Zeit lang ohne Augentropfen ginge.
Ein anderes Problem sind immer wieder andere Medikamente - gestern z.B. verschrieb ihr der Kinderarzt, der ja vom Glaukom weiß, Tabletten fĂŒr ein anderes Problem. Und siehe da...als ich den Beipackzettel las stand da wieder mal:" nicht anwenden bei Glaukom." Das find ich echt doof von den Ärzten, daß die da nicht drauf achten, wo sie es doch wissen. Jedesmal muß man dann wieder hinrennen und drauf aufmerksam machen, die Medikamente die man geöffnet hat um den Beipackzettel zu lesen kann man dann wegwerfen...das kostet den Kassen auch viel Geld.
Wie seht Ihr das...???


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 Betreff des Beitrags: Re: Aniridie
BeitragVerfasst: Do 17. Dez 2009, 13:21 
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Glaukomart: Normaldruck-Glaukom mit GefĂ€ĂŸschaden, bds. Katarakt
Liebe Helga,

das ist leider ein großes Problem, bei den anderen FachĂ€rzten. Hier mĂŒsste mal eine vernĂŒnftige Regelung her, aber du weist ja wie das bei uns in Deutschland ist. Es wird dann meist nur alles herunter gespielt, mit dem Kommentar, "alles was bei diesem PrĂ€parat mal aufgetreten ist, muß nach dem deutschen Arzneimittelgesetz im Beipackzettel vermerkt werden. Die Wirklichkeit sieht aber ganz anders aus. Wir Glaukompatienten kennen diese nur zu gut.

Meinst du mit CPK, diese Cyclophotokoagulation mit dem Laser? Wenn ja, welche Form wurde gemacht, die alte Version, auch Exo-CPC genannt oder schon die ganz neue von innen her? Bei der alten Methode braucht man meistens mehrere Behandlungen bis der erwĂŒnschte Zieldruck eingestellt ist. Der Erfolg lĂ€sst sich mit Hilfe eines stationĂ€ren Tagesprofils im Schnitt so nach 8-12 Wochen feststellen.

Bei der neuen Methode, geht man von außen mit drei kleinen Miniendoskopen ins Auge rein, in einem sitzt die Kamera, damit der Operateur das Auge auf dem Bildschirm im OP sehen kann, das 2. ist der Laser und das dritte wird zum spĂŒlen benutzt. Das hört sich alles sehr schlimm an, ist aber nur minimalinvasiv.

Es gibt wieder ein Aniridieforum im Internet www.aniridieforum.de

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Liebe GrĂŒĂŸe von
Lars-Michael
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 Betreff des Beitrags: Re: Aniridie
BeitragVerfasst: Mo 21. Dez 2009, 17:11 
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Glaukomart: Aniridie, SekundÀrglaukom u.v.m.
Hallo Lars-Michael,

die Cpk wurde mit dem Laser gemacht und es dauerte nur 5 Minuten...der Druck ging von 24 runter auf 10 und hĂ€lt sich im Moment stabil...ich wĂ€re froh wenn das eine Weile so bleiben wĂŒrde

LG Helga


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 Betreff des Beitrags: Re: Aniridie
BeitragVerfasst: Mo 21. Dez 2009, 20:32 
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Glaukomart: Normaldruck-Glaukom mit GefĂ€ĂŸschaden, bds. Katarakt
Hallo Helga,

der Vorteil der Exo-CPC oder auch CPK genannt, ist das diese beliebig oft wiederholt werden kann. Nachteil bei diesem Verfahren ist, das man nie genau weis wo der Laserstrahl trifft. Deswegen wurde dieses Verfahren weiter entwickelt, so dass man mit Hilfe von mehreren Miniendoskopen das Auge von innen sehen kann und den Laserstrahl an der richtigen Stelle platzieren und dosieren kann - leider ist dieses Verfahren noch relativ neu und wird nicht an allen Augenkliniken praktiziert. Prof. Kohlhass im St. Johannes-Hospital in Dortmund arbeitet damit.
Diese OP wird sehr wahrscheinlich im Januar auf mich zu kommen, mal sehen wie sich danach der Druck bewegt. Werde dann hier im Forum darĂŒber berichten.

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Liebe GrĂŒĂŸe von
Lars-Michael
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 Betreff des Beitrags: Re: Aniridie
BeitragVerfasst: Do 24. Dez 2009, 12:09 
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Glaukomart: Aniridie, SekundÀrglaukom u.v.m.
ich glaube, dann wurde bei Josie schon die neue Methode angewand...der Prof. sagte er hat bestimmte Quadranten gelasert. Einen tag vor der OP bekam sie schon keine tropfen mehr und nach der OP 24 stunden keine, das Ergebnis war sehr gut, es gab auch keine Komplikationen.
Ihre Augen sehen so gut wie noch nie aus...hoffentlich bleibt es so...


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 Betreff des Beitrags: Re: Aniridie
BeitragVerfasst: Do 24. Dez 2009, 12:40 
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Liebe Helga,

jetzt mĂŒsst ihr erstmal abwarten und in ca. 3 Monaten lĂ€sst sich dann mit Hilfe eines Tagesdruckprofils hoffentlich der erste Eindruck nach der OP festigen. Und wenn der gewĂŒnschte Druckwert noch nicht ganz erreicht ist, kann diese OP auch mehrfach wiederholt werden. Der Vorteil an der neuen Methode ist, das man den Laser exakt an den richtigen Stellen dosieren kann.

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Lars-Michael
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